U19 nach zwei Führungen mit Remis in Schweinfurt – U17 verliert „klassisches 0:0-Spiel“

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Die beiden ältesten Teams der Haching Youngsters waren dieses Wochenende wieder im Pflichtspiel-Einsatz. Die U19 musste nach Schweinfurt, die U17 nach Stuttgart.

Für die Hachinger U19 hieß es nach dem 1:4 im Top-Spiel gegen Greuther Fürth am vergangenen Wochenende wieder in die Erfolgsspur finden. Die Mannschaft der Trainer Robert Lechleiter und Sebastian Backer reiste allerdings deutlich ersatzgeschwächt nach Schweinfurt. Aufgrund von Verletzungen standen nur 14 Spieler zur Verfügung, davon zwei Torhüter. Doch der Start in dieses Spiel gelang den Rot-Blauen gut. Fabio Trkulja traf nach 13 Minuten zur 1:0-Führung. Bis zur zwanzigsten Minute hatten die Haching Youngsters die Partie völlig unter Kontrolle, dann kamen die Gastgeber mehr und mehr auf. Nach einem Eckball war es Nicolas Reinhart, der in der 33. Minute den 1:1-Ausgleich besorgte. So ging es auch in die Pause. Nach dem Seitenwechsel bestimmten viele Fouls und Zweikämpfe auf beiden Seiten das Geschehen. In der 80. Minute bekam die Spielvereinigung dann einen indirekten Freistoß nach Zeitspiel von Schweinfurt-Keeper Jan Reichert zugesprochen. Alexis Fambo verwandelte diesen zum 2:1. Doch die Gastgeber gaben sich nicht auf. Erneut war es Nicolas Reinert, der nur fünf Minuten später wieder nach einer Ecke zum 2:2 ausglich. Dabei blieb es auch. „Leider haben uns zwei Standards um den Auswärtssieg gebracht. Nächste Woche sollte der ein oder andere Verletzte aber wieder dabei sein“, bilanzierte Trainer Robert Lechleiter. Für den Tabellenzweiten der A-Junioren Bayernliga aus der Vorstadt geht es am kommenden Sonntag weiter bei der SpVgg Landshut.

U17 ohne Punkte in Schwaben

Einen noch unglücklicheren Tag erwischte die U17 aus dem Nachwuchsleistungszentrum der SpVgg Unterhaching. Die Mannschaft der Trainer Marc Unterberger und Wolfgang Sonnenhauser war zu Gast bei den Stuttgarter Kickers. Das einzige rot-blaue Bundesliga-Team hatte sich „viel vorgenommen“ für diese Partie. Doch das Spiel hatte, „wie erwartet, mit einem herkömmlichen Fußballspiel nicht viel zu tun.“ Viele Torraumszenen gab es während der gesamten Begegnung in der Stuttgarter Waldau kaum. Ein wohl klassisches 0:0-Spiel, das am Ende aber doch einen Sieger fand. Die Gastgeber kamen in der 30. Minute durch das goldene Tor von Mohamed Baroudi zum 1:0 und drei Punkten. „Das Gegentor bekommen wir aus einer Kette an individuellen Fehlern und vorne hatten wir bei einem Freistoß Aluminiumpech. Für mich eigentlich ein Spiel, das 0:0 ausgehen muss, da keine der beiden Mannschaften entscheidend besser war. Wir müssen die Niederlage so schnell wie möglich abhacken und schleunigst in die Erfolgsspur finden“, so Trainer Marc Unterberger. Jetzt gibt es aber erstmal Zeit zur Aufarbeitung. Der nächste Spieltag findet erst am 31. März statt. Dann empfangen die Hachinger die TSG Hoffenheim im Sportpark.